Himbeerkäfer

(Byturus tomentosus)

Der Himbeerkäfer gehört zur Familie der Blütenfresser und ist einer der häufigsten Schädlinge an Himbeeren.

Biologie

Er ist vor allem im nördlichen Europa verbreitet. Er lebt vorwiegend in Unkraut, im Speziellen auf Löwenzahn. Der Käfer wird etwa vier bis fünf Millimeter lang, hat einen ovalen Körperbau und ist behaart. Die Farbe des Himbeerkäfers variiert von Braungrau bis hin zu Grau. Seine Larven, die auch als Himbeermaden bezeichnet werden, entwickeln sich in der Frucht - Sie können sie vor allem am Fruchtboden der Himbeere entdecken. Von Himbeerlarven befallene und beschädigte Früchte werden gemeinhin als madig bezeichnet.

Schaden durch den Himbeerkäfer

Vom Himbeerkäfer befallenes Obst erkennen Sie an Fraßschäden, die an Knospen, Blüten und jungen Früchten zu erkennen sind. Die Früchte können sich dadurch nicht mehr optimal entwickeln und leiden unter Wachstumsrückstand. Diesen bemerken Sie, wenn die Früchte sich verformen und unansehnlich werden. In der Blütezeit fressen die Schädlinge gelegentlich Staubgefäße und Stempel der Blüten an, ohne dadurch großen Schaden anzurichten.